Download Moskauer Tagebücher: Wer wir sind und wer wir waren: by Christa Wolf PDF

April 5, 2017 | German | By admin | 0 Comments

By Christa Wolf

»Moskau! Ich hatte mich vorher gefragt, used to be wohl in Moskau mich als erstes beeindrucken würde.« So beginnen Christa Wolfs Aufzeichnungen über eine Stadt, die sie 1957 zum ersten Mal besucht. Im Oktober 1989, mitten in den Wochen des Umbruchs, tritt sie ihre letzte Reise in die Sowjetunion an. Insgesamt zehnmal ist sie dort, von den Sicherheitsdiensten der UdSSR wie der DDR beobachtet. Sie folgt als Touristin zusammen mit Dostojewskis Enkel den Spuren des großen Russen in Sankt Petersburg. Fährt mit Max Frisch auf der Wolga nach Gorki. Trifft in Gagra am Schwarzen Meer eine schlagfertige Moskauer Rechtsanwältin. Besucht Vilnius und Riga und steht in Komarowo am seize Anna Achmatowas. Vor allem aber ist sie eine scharfe Beobachterin der sozialen und politischen Verhältnisse, die die Freundschaft verfolgter Dissidenten wie Lew Kopelew gewinnt. In den Tagebuchnotizen entsteht ein facettenreiches Bild des Riesenreichs im Wandel, bis hin zu den Tagen des dramatischen Endes, und gleichzeitig erleben wir Christa Wolf im persönlichen conversation mit sich selbst und den russischen Freunden. Ergänzt werden ihre Aufzeichnungen durch Begleittexte ihres Mannes Gerhard Wolf sowie durch Briefe, zeitgenössische Fotos und Dokumente.

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Best german books

German Autumn

Put up 12 months be aware: First released in 1946 by way of Quartet Books
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In past due 1946, Stig Dagerman used to be assigned through the Swedish newspaper Expressen to document on existence in Germany instantly after the autumn of the 3rd Reich. First released in Sweden in 1947, German Autumn, a set of the articles written for that task, used to be not like the other reporting on the time.

While such a lot Allied and international reporters spun their writing at the broadly held trust that the German humans deserved their destiny, Dagerman disagreed and stated at the humanness of the boys and ladies ruined by way of the war—their guilt and discomfort. Dagerman used to be already a trendy author in Sweden, however the ebook and huge reception of German Autumn all through Europe proven him as a compassionate journalist and ended in the long-standing overseas impact of the e-book.

Presented the following in its first American version with a compelling new foreword by way of Mark Kurlansky, Dagerman's essays at the tragic aftermath of warfare, agony, and guilt are as hauntingly appropriate this present day amid present international clash as they have been sixty years in the past.

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In dieser 37 Kurve musste man sehr stark abbremsen. Peter presste mit der Hacke die Bremse auf den Asphalt, jagte haarscharf an den Strohballen vorbei und kam als Erster ins Ziel. Jubelnd rissen Justus und Bob die Arme hoch, denn Peter stand jetzt als vierter Teilnehmer im Finale. Mitten auf dem Marktplatz hatte man ein großes Zelt aufgebaut. Hier konnten die Sportler sich umziehen und ihre Sachen ablegen. Als die drei ??? dort eintrafen, war es fast leer geräumt. Nur die vier Läufer aus dem Finale hatten ihre Klamotten noch dagelassen.

In diesem Moment kam Onkel Titus auf sie zu. »Ein paar Dollar ist gut. Ihr könnt froh sein, dass ich so spendabel bin. Aber jetzt kommt rein! « Wenig später saßen sie alle um den runden Tisch in der Küche, und über dem Pazifik ging gerade die Sonne unter. Nachdem sich die drei ??? bis oben hin voll gestopft hatten, sackten sie völlig erschöpft in den Stühlen zusammen. »Mir tut jeder einzelne Knochen weh«, jammerte Bob und legte seine Brille auf den Tisch. Tante Mathilda schenkte ihnen Tee nach.

Jetzt war auch Bob wach. «, flüsterte er erschrocken. Justus war der Letzte, der die Augen öffnete. «, fragte er und stieg aus dem Bett. Peter dachte nicht daran aufzustehen. »Hast du das nicht gehört, Just? « Justus blickte aus dem Fenster. »Sieht alles ruhig aus draußen. Vielleicht war es ein Tier. « »Du meinst doch wohl nicht etwa, wir sollen mitten in der Nacht auf dem Schrottplatz herumlaufen? « Peter war entsetzt über den Vorschlag. Doch Justus schien sich schon entschlossen zu haben. »Ich finde, wir sollten auf jeden Fall draußen nachsehen.

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