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April 5, 2017 | German | By admin | 0 Comments

By Agatha Christie

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German Autumn

Post 12 months word: First released in 1946 by means of Quartet Books
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In overdue 1946, Stig Dagerman was once assigned by way of the Swedish newspaper Expressen to file on lifestyles in Germany instantly after the autumn of the 3rd Reich. First released in Sweden in 1947, German Autumn, a set of the articles written for that task, was once in contrast to the other reporting on the time.

While so much Allied and overseas newshounds spun their writing at the extensively held trust that the German humans deserved their destiny, Dagerman disagreed and mentioned at the humanness of the lads and girls ruined via the war—their guilt and ache. Dagerman used to be already a well known author in Sweden, however the booklet and large reception of German Autumn all through Europe demonstrated him as a compassionate journalist and ended in the long-standing foreign impression of the booklet.

Presented right here in its first American version with a compelling new foreword through Mark Kurlansky, Dagerman's essays at the tragic aftermath of struggle, anguish, and guilt are as hauntingly proper this day amid present worldwide clash as they have been sixty years in the past.

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Auf diese Frage gab es keine Antwort, aber die Faszination, die mein Bruder auf mich ausübte, war so groß, daß ich mich nicht von ihm fernhalten konnte. Er war in einem Alter, in dem kleine Schwestern einem Jungen lästig fallen und auf die Nerven gehen. Manchmal war er so gnädig, mir Zugang zu seiner «Werkstatt» zu gewähren, wo er eine Drehbank stehen hatte, und mir zu gestatten, ihm Holzstücke und Werkzeuge zu halten und zu reichen. Aber früher oder später würde das dürre Huhn aufgefordert zu verschwinden.

Die alten Herren gaben galante Antworten und entfernten sich, stolz auf die Wirkung ihrer männlichen Reize, mit dem Gefühl, immer noch ein ganzer Kerl zu sein. Ihr verstaubt-schneidiges Auftreten schüchterte mich ein. Ich fand die Scherze, die mich belustigen sollten, überhaupt nicht witzig, und ihre listig-schelmische, spöttische Art machte mich nervös. «Und was möchte die junge Dame zum Nachtisch? Etwas Süßes für die kleine Süße? Ein Pfirsich vielleicht? » Rot vor Verlegenheit bat ich um einen Pfirsich.

Ich hatte noch eine andere Freundin. Sie hieß Margaret. Sie war, was man eine halboffizielle Freundin nennen könnte. Wir besuchten einander nicht zu Hause, unternahmen aber gemeinsame Spaziergänge. (Margarets Mutter hatte orangefarbene Haare und sehr rosige Wangen. ) Unsere Kindermädchen dürften befreundet gewesen sein. Margaret war ein großes Plappermaul und brachte mich einmal in entsetzliche Verlegenheit. Sie hatte gerade ihre Vorderzähne verloren und sprach so undeutlich, daß ich sie nicht verstehen konnte.

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