Download MacTiger. Ein Highlander auf Samtpfoten by Andrea Schacht PDF

April 5, 2017 | German | By admin | 0 Comments

By Andrea Schacht

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German Autumn

Submit 12 months observe: First released in 1946 by way of Quartet Books
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In overdue 1946, Stig Dagerman was once assigned by means of the Swedish newspaper Expressen to document on existence in Germany instantly after the autumn of the 3rd Reich. First released in Sweden in 1947, German Autumn, a set of the articles written for that task, used to be not like the other reporting on the time.

While so much Allied and international reporters spun their writing at the greatly held trust that the German humans deserved their destiny, Dagerman disagreed and suggested at the humanness of the lads and girls ruined by means of the war—their guilt and discomfort. Dagerman used to be already a in demand author in Sweden, however the e-book and large reception of German Autumn all through Europe demonstrated him as a compassionate journalist and ended in the long-standing foreign effect of the ebook.

Presented right here in its first American variation with a compelling new foreword via Mark Kurlansky, Dagerman's essays at the tragic aftermath of warfare, pain, and guilt are as hauntingly correct at the present time amid present worldwide clash as they have been sixty years in the past.

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Ich konzentrierte meine Aufmerksamkeit auf dieses Geräusch. Tatsächlich, dort am Kamin, hinter dem umgestürzten Tisch, bewegte sich etwas. Lugte ein verschmiertes Gesicht vorsichtig über den Rand. Dann ein zweites, ein Kindergesichtchen. Mary MacIain und die treue Morri krabbelten unter den Trümmern hervor und sahen sich um. Dann stürzte die kleine Mary zu ihrer Schwester, fiel wimmernd an ihrer Seite auf die Knie. Morri versuchte sie wegzuziehen, aber das kleine Mädchen hielt sich an dem blutigen Stoff des Kleides fest.

Aber dann war mir das doch zu viel Aufwand. Außerdem schwebten diese leisen Klänge durch das Fenster herein. Ich mochte die nicht, sie versprachen etwas, was nicht geschehen würde. 4 Beherbergung der Leidenden Ich wachte vom Weckerklingeln auf. Natürlich, wir mussten heute weiterreisen. Der Ablauf der Besichtigungen war streng geregelt: Theater und Museen in Edinburgh, eine Whisky-Brennerei, Steinkreise, Kirchen, Bagpipes and Drums... Müde gähnte ich und sah mich im Zimmer um. Das Sonnenlicht beleuchtete die leicht verblasste Blümchentapete, die dunkelgrünen Portieren an den Fenstern waren an manchen Stellen verschossen, doch die Holztäfelung glänzte dunkelseidig, das Bett mit den geschnitzten Säulen war ein königliches Lager mit einer erstaunlich harten Matratze.

Eine furchtbare Strecke für einen Bus. Eng und kurvenreich. Aber das hatte ich alles noch einigermaßen ertragen. Erst als wir diese schmale Steinbrücke überquerten, zwischen deren Brüstungen der Bus gerade je einen Zentimeter Platz hatte, hatte ich es mit der Angst zu tun bekommen. Ich sah uns schon in den schäumenden Fluss stürzen, der sich darunter zum Loch Naw hin ergoss. Eine Vorstellung, die mich schon immer erschauern ließ. Auf dem rauen Feldweg jedoch sah das alles viel weniger bedrohlich aus.

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