Download Die Grenzen der Demokratie by Etienne Balibar PDF

April 5, 2017 | German | By admin | 0 Comments

By Etienne Balibar

Show description

Read or Download Die Grenzen der Demokratie PDF

Similar german books

German Autumn

Post yr word: First released in 1946 through Quartet Books
------------------------

In past due 1946, Stig Dagerman used to be assigned by means of the Swedish newspaper Expressen to record on existence in Germany instantly after the autumn of the 3rd Reich. First released in Sweden in 1947, German Autumn, a set of the articles written for that project, used to be in contrast to the other reporting on the time.

While so much Allied and overseas reporters spun their writing at the greatly held trust that the German humans deserved their destiny, Dagerman disagreed and suggested at the humanness of the boys and girls ruined by means of the war—their guilt and soreness. Dagerman used to be already a well-known author in Sweden, however the booklet and large reception of German Autumn all through Europe confirmed him as a compassionate journalist and resulted in the long-standing foreign impact of the ebook.

Presented the following in its first American variation with a compelling new foreword by means of Mark Kurlansky, Dagerman's essays at the tragic aftermath of struggle, pain, and guilt are as hauntingly appropriate this present day amid present international clash as they have been sixty years in the past.

Additional info for Die Grenzen der Demokratie

Example text

Selbst in diesem Falle blieb die Argumentation zumeist gefangen sei es in guten Absichten, sei es in taktischen Überlegungen über die zu mögliche Wirksamkeit. Auch gilt es das Problem viel grundsätzlicher auszusprechen. ) paralysiert. Fast nebenher sah das Gemeinsame Programm von 1972 vor: »Die eingewanderten Arbeiter genießen dieselben Rechte wie die französischen Arbeiter. « Das blieb freilich ein Wort, das, soviel läßt sich sagen, weder * D i e s e r Artikel w u r d e nach d e m »Durchbruch« der Nationalen Front bei den K o m m u n a l w a h l e n z u s a m m e n mit Yves Benot verfaßt und veröffentlicht in Le Monde vom 4.

Dies zumindest in dem Maße, wie der Rassismus durch sozialgeschichtliche oder politische Faktoren zum Ausdruck kommt. Daß er sich darauf nicht reduziert, ist wahrscheinlich, daß er aber davon zu trennen wäre, ist offensichtlich falsch. Der Rassismus ist in Frankreich seinem Wesen nach kolonial, nicht im Sinne eines »Überlebens« des Vergangenen, sondern im Sinne einer fortdauernden Produktion gegenwärtiger Verhältnisse. ) und hätte im französischen Fall aufzuzeigen, was man so gern - bei anderen sieht: die Komplementarität des (humanitären) Rassismus und der nationalen (nicht nur der nationalistischen) Ideologie.

Sie wird es sogar immer weniger sein, mit leicht vorstellbaren Konsequenzen. Zu diesem strategischen kommt ein ebenso zwingender theoretischer Grund. Wenn das historische Projekt der Linken eine eigene Konsistenz hat, die sich von der »anständigen Führung« der Geschäfte des Kapitalismus oder - schlimmer - der Ausführung seiner Drecksarbeiten in der Krisenperiode unterscheidet, dann besteht sie eben darin, die juristischen und sozialen Beziehungen, die Arbeit und Staatsbürgertum, »soziale« (einschließlich gewerkschaftlicher) und »politische« Rechte voneinander trennen und einander entgegensetzen, zu verändern.

Download PDF sample

Rated 4.67 of 5 – based on 29 votes