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April 5, 2017 | German | By admin | 0 Comments

By Ulrich Hampicke, Birgit Literski, Wendelin Wichtmann

In weiten Gebieten Mitteleuropas ist Ackerbau auf ertragsschwachen Standorten nur mit ?ffentlicher F?rderung kostendeckend. Diese ist f?r die n?here Zukunft gesichert, langfristig aber ungewiss. Eine gro?fl?chige Aufgabe des Ackerbaus w?re aus zahlreichen Gr?nden problematisch. Ausgehend von einer historischen Betrachtung untersucht dieses Buch Perspektiven eines extensiven, multifunktionellen Ackerbaus, der Naturschutz und Erholungseignung in sein Zielb?ndel integriert. Anbautechnik, Fruchtfolgen sowie Wirkungen auf Bodenfruchtbarkeit, Wasserhaushalt und Artenvielfalt werden vorgestellt. Detailliert ermittelt werden sodann die gesellschaftlichen Kosten dieses Landnutzungssystems, die sich im Vergleich mit anderen als gering erweisen. Der Erholungswert wird mittels Zahlungsbereitschaftsanalysen erhoben. Die Gegen?berstellung von Kosten und Nutzen, die Akzeptanz von Seiten der Landwirtschaft sowie weitere wichtige Aspekte sprechen daf?r, dem extensiven Ackerbau einen Platz im Spektrum k?nftiger Landnutzungen einzur?umen.

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German Autumn

Submit 12 months be aware: First released in 1946 by way of Quartet Books
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In overdue 1946, Stig Dagerman was once assigned by means of the Swedish newspaper Expressen to file on existence in Germany instantly after the autumn of the 3rd Reich. First released in Sweden in 1947, German Autumn, a suite of the articles written for that task, was once in contrast to the other reporting on the time.

While such a lot Allied and international reporters spun their writing at the commonly held trust that the German humans deserved their destiny, Dagerman disagreed and pronounced at the humanness of the boys and ladies ruined by way of the war—their guilt and agony. Dagerman used to be already a in demand author in Sweden, however the booklet and large reception of German Autumn all through Europe demonstrated him as a compassionate journalist and ended in the long-standing foreign impact of the e-book.

Presented the following in its first American variation with a compelling new foreword by way of Mark Kurlansky, Dagerman's essays at the tragic aftermath of warfare, pain, and guilt are as hauntingly suitable at the present time amid present international clash as they have been sixty years in the past.

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Neben Ackerbrachen und -weiden hatten Winterroggen, Hafer, Futterpflanzen (Klee) und Kartoffeln sehr großen Anteil am Ackerland (Tab. 2-1). Regionale Unterschiede traten auf, so war der Anteil von Winterroggen in Brandenburg mit 33 % noch höher als in Mecklenburg-Schwerin. Ackerweide und Brache spielten in Brandenburg hingegen schon 1878 eine geringere Rolle (14 %), da Kartoffeln stärker angebaut wurden und 15 % der Anbaufläche einnahmen (Tab. 2-1). 2-1. 695 12,2 22 Birgit Litterski Auf der mehrjährig genutzten Dreeschweide wurden zur Ertragssteigerung oft Gräser ausgesät.

Das aus geschälten Samen gewonnene Mehl enthält ca. 72 % Kohlenhydrate, 10 % Rohprotein und ist nur als Mischungskomponente mit Getreidemehl zum Backen geeignet. Kultur- und Ackerwildpflanzen Ackerwildpflanzen treten vereinzelt oder gesellschaftsbildend mit Kulturpflanzen auf. Sie haben sowohl für die Bodenfruchtbarkeit als auch in der Biozönose eine spezifische Bedeutung. 3-5 genannt (vgl. Kap. 4). Die Konkurrenzkraft der Getreidearten gegenüber Ackerwildpflanzen nimmt in folgender Reihenfolge ab: Winterroggen > Wintergerste > Hafer > Sommergerste.

618 10,0 0,7 10,1 9,2 Quelle: STATISTISCHES JAHRBUCH FÜR DAS DEUTSCHE REICH 1930 Hafer spielte für die Versorgung der Arbeitstiere (Pferde) eine wichtige Rolle, neben dem Saathafer wurde bis etwa 1935 Sandhafer angebaut (SIMON 1960). Mit zunehmender Mechanisierung sank der Bedarf dann in den folgenden Jahren, was sich im verringerten Anbau von Hafer widerspiegelte. Die Anbaufläche von Wintergerste vergrößerte sich. Der Buchweizenanbau wurde aufgrund der Ertragsunsicherheit stark eingeschränkt, während der Maisanbau aufgrund züchterischer Veränderungen und fort- 24 Birgit Litterski geschrittener Silotechnik verhältnismäßig stark ausgedehnt wurde [z.

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